Rehapro

von Roland Schulz

Sobald es in unseren Seminaren um das Thema Gesundheit geht, schildern die Teilnehmenden immer wieder die Wahrnehmung, dass insbesondere psychische Belastungen zunehmen. Diese sind nun der Schwerpunkt in dem neuen Bundesprogramm „rehapro“ des Ministeriums für Arbeit und Soziales. Jobcenter und Rentenversicherungsträger können im Rahmen dieses Modellprojekts neue Ansätze erproben, die Menschen mit komplexen körperlichen und psychischen Gesundheitsbedarfen oder beginnenden Rehabilitationsbedarfen unterstützen.

Die innovativen Maßnahmen sollen insbesondere dazu beitragen, die Grundsätze „Prävention vor Rehabilitation“ und „Rehabilitation vor Rente“ zu stärken und die Erwerbsfähigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Mögliche Maßnahmen sollen u. a. die Zusammenarbeit der Akteure stärken (z. B. durch Schnittstellenmanagement, Erfahrungsaustausch, rechtskreisübergreifendes Fallmanagement) und die Leistungserbringung verbessern (z. B. durch flexible Angebote, kontinuierliche Unterstützung, Bedarfsorientierung über Rechtskreise hinweg). Weitere mögliche Themengebiete können frühzeitige Interventionen sowie Nachsorge und nahhaltige Teilhabe betreffen.

Für dieses Vorhaben steht von 2018 bis 2025 ein Gesamtvolumen von einer Mrd. Euro zur Verfügung. Eine hilfreiche – aber nicht notwendige – Bedingung ist die externe Projektbegleitung, sowohl bei der inhaltlichen Entwicklung von Maßnahmen als auch bei der Evaluation. Sollten Sie hierbei Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Oder haben Sie im Rahmen von „rehapro“ Interesse, Kolleginnen und Kollegen zum Thema „Umgang mit psychischen Problemen“ oder „Ernährung und Bewegung“ noch besser zu qualifizieren? Wir unterstützen Sie sehr gern mit unseren passgenauen Schulungen zu diesen Themen.

Sprechen Sie mich dazu gern persönlich an: Roland Schulz (0351 274991-51, schulz@wissensimpuls.de).  

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