Psychosoziale Beratung

von Alexandra Keres

Aktuelle Studien zeigen, dass mehr als jeder dritte Leistungsbezieher nach SGB II innerhalb eines Jahres eine ärztlich festgestellte psychiatrische Diagnose aufweist (TK, 2006; AOK, 2009). Besonders häufig treten hierbei affektive Störungen (z.B. Depressionen) und Angststörungen auf. Je nach Diagnose stellt dies unterschiedliche Anforderungen an Beratung und Betreuung. Studien betonen hierbei, dass der Anteil an Personen mit psychischen Beeinträchtigungen im Leistungsbezug nach SGB II höher ist als der Durchschnitt und auch höher als beispielsweise im Bereich des SGB III. Hieraus entstehen für Mitarbeiter, die in der Beratung und Betreuung dieser Klientel tätig sind, hohe Anforderungen an den Betreuungsaufwand, die Betreuungsdauer und die Betreuungstiefe. Dies stellt eine bedeutende Herausforderung für die Betreuungs- und Integrationsarbeit dar. Die Anforderungen erstrecken sich dabei vom Erkennen des besonderen Unterstützungsbedarfs bis hin zum Einbinden entsprechender Fachstellen. Das hierzu notwendige Fachwissen kann dabei nur zu einem Teil von Berufserfahrung und sozialen Kompetenzen (wie z.B. Empathie) kompensiert werden. Dadurch ist immer noch ein Mangel an fachlichem Wissen bezüglich des Umgangs mit psychisch beeinträchtigter Klientel bei vielen Fachkräften auffällig (IAB, 2013). Zur Studie

In unserem Seminar „Psychosoziale Beratung“ vermitteln wir Kenntnisse und Methoden, wie Sie psychische und soziale Problemlagen Ihrer Klienten zielsicher erkennen und die Betroffenen über Ansätze der systemischen Beratung kompetent beraten können. Die Schwerpunkte des Seminars finden Sie unter diesem Link.

Wir bieten dieses Qualifizierungsangebot als 1-Tagesseminar im Rahmen von Freien Schulung an. Die Termine und Möglichkeiten zur Anmeldung finden Sie in der Terminübersicht.

Bei Interesse an einer Inhouse-Schulung zu dem Thema „Psychosoziale Kompetenzen“ erstellen wir Ihnen gern ein unverbindliches Angebot. Bitte nutzen Sie hierfür unser Kontaktformular.

 

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