Nationale Präventionskonferenz erlässt Bundesrahmenempfehlungen

von Roland Schulz

Im Juni 2015 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Präventionsgesetz. Dadurch wird die Zusammenarbeit wichtiger Akteure im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung gestärkt. Ausgehend davon diskutieren im Rahmen einer Nationalen Präventionskonferenz die Sozialversicherungsträger gemeinsam mit Bund, Ländern, Kommunen, der Bundesagentur für Arbeit und weiteren Sozialpartnern ein gemeinsames Vorgehen. Die festgelegten Handlungsfelder, Ziele sowie Zielgruppen wurden im Februar 2016 erstmals in Form einheitlicher Bundesrahmenempfehlungen verabschiedet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Lebenswelten, in denen vor allem Menschen mit sozial bedingt schlechteren Gesundheitschancen unterstützt werden sollen. Unter dem definierten Ziel „Gesund leben und arbeiten“ wird unter anderem auch Augenmerk auf die Zielgruppe der Erwerbslosen gelegt.

Als nächster Schritt zur Umsetzung der nationalen Präventionsstrategie beschließen die Sozialversicherungsträger mit den jeweils zuständigen Stellen in den einzelnen Ländern Landesrahmenvereinbarungen, die die regionalen Besonderheiten und Erfordernisse berücksichtigen. Hierbei werden auch die Bundesagentur für Arbeit sowie die kommunalen Spitzenverbände auf Landesebene beteiligt. Für die Dokumentation, Überprüfung und Weiterentwicklung der beschlossenen Zielsetzungen erstellt die Nationale Präventionskonferenz alle vier Jahre einen Präventionsbericht.

Weitere Informationen finden sich auf der Seite der GKV.

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