BZgA beauftragt WissensImpuls mit der Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung

von Robert Gründler

Zur Unterstützung der Krankenkassen bei der Wahrnehmung ihrer dem Präventionsgesetz nach zu erfüllenden Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten, ist eines der Ziele, die Gesundheitssituation von Arbeitslosen in Deutschland systematisch und nachhaltig zu verbessern. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt aktuell deutschlandweit rund 60 Standorte, die im Auftrag der Krankenkassen und in Kooperation mit Jobcentern und Arbeitsagenturen eine Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung vornehmen.

WissensImpuls entwickelt im Auftrag der BZgA ein weiterführendes Konzept zur Umsetzung des Präventionsgesetzes an den einzelnen Standorten. Durch das Konzept soll eine systematische, nachhaltig wirksame Projektumsetzung im Sinne einer gemeinsamen Ausrichtung und Durchführung auf kommunaler Ebene sichergestellt werden (z. B. Zielsetzung, Zugangswege zu den Zielgruppen, Sicherstellung der Teilnahme an der extern beauftragten Evaluation, Partizipation, Interventionsprogramme, Grundlagen Good Practice-Ansatz).

Dazu werden mit Fachexpertinnen und -experten Einzel- und Fokusgruppeninterviews geführt sowie vorhandene Dokumente analysiert. Basierend auf diesen Informationsquellen entwickeln die Beraterinnen und Berater von WissensImpuls das Konzept für die Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung. Das Konzept dient den Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf Landesebene zur Qualifizierung und Unterstützung der GKV-seitigen Federführungen bzw. der GKV-beauftragten Federführungen. Endgültig dient es den Standorten zur Implementierung und Projektverstetigung.

Zurück